Zähneknirschen bei Kindern

Knirschen in der Nacht – am Morgen Schmerzen

Unbewusstes Zähneknirschen in der Nacht ist bei Kindern eine mögliche Ursache für Kopf-, Gesichts- oder Ohrenschmerzen am Morgen. Umgekehrt können aber auch Ohrenschmerzen oder andere Missempfindungen zum nächtlichen Knirschen mit den Zähnen, dem sogenannten Bruxismus, führen. Das Zähnepressen und -knirschen kann auch zu einer Belastung für das kindliche Gebiss werden und Zahnschäden verursachen.

Zähneknirschen tritt anfänglich häufig bei Kindern unter fünf Jahren auf. Schon mit etwa zehn Monaten beginnt ungefähr die Hälfte aller Babys, mit den Zähnen zu knirschen. Dies ist noch ganz „natürlich“ und nicht bedenklich, denn die nach und nach einwachsenden Milchzähne müssen richtig zueinander finden oder – wie der Zahnarzt sagt – sich aufeinander „einschleifen“. Das Knirschen verliert sich mit den Milchzähnen dann meist von selbst wieder.

Zähneknirschen im Schulkindalter

Tritt jedoch in einem späteren Alter bei Schulkindern noch nächtliches Zähneknirschen auf, kann Stress eine der Ursachen sein. Vorübergehende Anspannungen lassen sich gut durch ein warmes Bad, eine Tasse heißer Milch (anschließend vor dem Schlafengehen das Zähneputzen nicht vergessen!) oder einfache Entspannungsübungen wieder lösen. Bemerken Eltern aber, dass ihr Schulkind auch tagsüber mit den Zähnen knirscht und andere nervöse Gewohnheiten wie Nägelkauen, Nagen an Stiften oder das Wundkauen der Wangeninnenseiten zeigt, sollten sie mit ihrem Kinder- und Jugendarzt besprechen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Um bei Bruxismus Schäden an den Zähnen zu vermeiden, muss der Zahnarzt eventuell eine Schiene aus Kunststoff anfertigen, die das Kind nachts tragen sollte.

Bild Startseite und diese Seite: Adobe Stock / Africa Studio

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