Was in der Zahncreme steckt

Wirksame Inhaltsstoffe gegen Karies & Co.

Benötigt wird sie mindestens zweimal täglich: Mit Zahnpasta und der richtigen Zahnputztechnik werden die Zähne von Essensresten und Belägen befreit. So haben Karies, Zahnfleischentzündung und Parodontitis keine Chance und der Atem bleibt frisch. Doch kaum jemand weiß, welche Inhaltsstoffe in der Zahnpasta stecken.

Starker Schutz gegen Karies: Fluoride

Ein unverzichtbarer Bestandteil der Zahnpasta sind die Fluoride, die in fast allen Zahncremes enthalten sind. Fluoride wurden weltweit bereits in über 300.000 wissenschaftlichen Untersuchungen gründlich getestet. Dabei konnte kein Indiz dafür gefunden werden, dass Fluoride bei korrekter Anwendung die Gesundheit gefährden. Vielmehr sind Fluoride Spurenelemente, die der Körper für den Aufbau der Zähne und der Knochen benötigt. Da die Fluoride in der Zahncreme sich in die Zahnstruktur einlagern, werden die Zähne widerstandsfähiger gegen die Säuren, die durch den bakteriellen Abbau von Nahrung (Zucker!) entstehen. Die Entkalkung der Zahnoberflächen wird verhindert und die Remineralisation der Zähne gefördert. Fluoridhaltige Zahnpasta schützt auf diese Weise effektiv vor Karies. Nicht umsonst schreiben Zahnmediziner den starken Kariesrückgang in Deutschland auch dem Einsatz der Fluoride in der Zahnhygiene zu.

Diese Stoffe sorgen für Frische und Sauberkeit

Als weiterer Bestandteil der Zahnpasta sorgen die in kleinen Mengen enthaltenen Tenside dafür, dass sich die Zahncreme gut auf den Zähnen verteilen lässt. Sie sind der Grund dafür, dass die Zahnpasta so schön schäumt. Je gleichmäßiger die Zahncreme alle Oberflächen der Zähne erreicht, desto besser ist die Putzleistung. Auch Tenside tragen also dazu bei, dass die Zahnbeläge wirksam entfernt werden. Verschiedene antibakterielle Substanzen und weitere Inhaltsstoffe wehren Bakterien ab, stärken den Zahnschmelz und verleihen der Zahnpasta einen frischen Geschmack. Welche Geschmacksrichtung aus dem inzwischen sehr vielfältigen Angebot dann letztendlich bevorzugt wird, hängt ganz von den individuellen Vorlieben ab.

Lieber nicht zu Weißmacher-Zahncremes greifen

Greifen Sie aber lieber nicht zu Zahncremes, die eine Aufhellung der Zähne versprechen. Denn diese enthalten Schleifkörper, die ähnlich wie Schmirgelpapier wirken und den Zahnschmelz beschädigen können. Ist ein Aufhellen der Zähne gewünscht, kann man sich an einen Zahnarzt wenden. Zähne können durch Genussmittel wie z. B. Tee, Rotwein oder Zigaretten verfärbt sein. Dann hilft eine Professionelle Zahnreinigung, bei der auch hartnäckige Verfärbungen an den Zähnen entfernt werden. Für eine Aufhellung der natürlichen Eigenfarbe der Zähne um einige Nuancen kann der Zahnarzt eine chemische Behandlung – das sogenannte Bleaching – durchführen.

Bild Startseite und diese Seite: Bruno Glätsch / pixabay

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