Piercings

Piercings gern, aber bitte nicht im Mund!

Piercings sind immer noch ein angesagter Trend – vor allem bei Jugendlichen und junge Erwachsenen. Ob man sich piercen lässt, muss jeder für sich entscheiden. Zahnärzte stehen Piercings im Mundbereich aus zahnmedizinischer Sicht sehr kritisch gegenüber und warnen vor den Risiken für die Mundgesundheit. Darum besser einmal mehr nachdenken, ob das Piercing in der Region Mund wirklich sein muss.

Risiko für Mundschleimhaut und Zähne

Das beliebte Zungenpiercing birgt ein hohes Risiko für Infektionen, da die Mundhöhle Lebensraum für eine Vielzahl an Bakterien ist. Die Folgen können Schwellungen der Mundschleimhaut, aber auch Abstoßungsreaktionen der verwendeten Materialien sein. Durch die Bewegung der Zunge schlägt der harte Piercingstab unentwegt gegen den Zahnschmelz. Das hält dieser auf Dauer nicht aus. Feinste Risse bilden sich und es kommt zu Abplatzungen oder Brüchen. Ein solch beschädigter Zahn unterliegt auch einem stark erhöhten Kariesrisiko. Patienten, die mit dem Gedanken spielen, sich piercen zu lassen, können ihrer Mundgesundheit einen großen Gefallen tun, wenn sie auf ein Piercing im Mundbereich verzichten.

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