Zahnpflege bei Hunden

Auch der Hund braucht gesunde Beißerchen

Manch einer mag die Vorstellung belächeln, Hunden die Zähne zu putzen. Wer sich jedoch bei seinem vierbeinigen Freund um die Zahnpflege kümmert, lächelt wahrscheinlich länger …

Denn die höhere Alterserwartung und Ernährungsumstellung dieses Nachfahren vom Wolf trägt dazu bei,  dass Zahnerkrankungen weitaus häufiger vorkommen, als man denkt. In vielen Fertigfuttern ist auch Zucker enthalten.  Genau wie die Menschen bleiben daher auch Hunde nicht von schlechten Zähnen, Parodontose und Zahnstein verschont. Futterreste bleiben genau am Zahnfleischsaum kleben und liefern Bakterien reichlich Nahrung. Sie vermehren sich explosionsartig und bilden Beläge, die zu hartem Zahnstein werden. Dies verursacht starken Mundgeruch und schmerzhafte Entzündungen des Zahnfleisches.

Durch Abschwemmung der Bakterien über die Blutgefäße können Schädigungen an Organen wie Herz und Niere entstehen. Damit Sie und Ihr Hund ein gesundes „Team für alle Felle“ bleiben, ist es deshalb tatsächlich sinnvoll, Ihrem Hund das Zähneputzen anzutrainieren. Bei Ihrem Tierarzt erhalten Sie eine umfassende Beratung und das erforderliche Equipment. Das Sortiment umfasst leckere Zahnpasta, die im Maul verbleibt, sowie spezielle Zahnbürsten oder Fingerlinge mit Reinigungspad. Damit kann es dann losgehen: behutsam und spielerisch, in kleinen Übungsschritten.

Am Anfang wird die Reinigung eher kurz statt gründlich. Doch bleiben Sie humorvoll zuversichtlich: Wenn der Hund die Zahnbürste nicht direkt auffrisst, wird er sich mit der Zeit auf das „Spiel“ mit Ihnen und den leckeren Belohnungssnack freuen!

Text und Fotos: Karin Labes

Übung macht den Meister!

   

Widerstand ist zwecklos bei leckerer Zahnpasta!