Vorsorge

Weniger Junkfood-Werbung – gesündere Entscheidungen für Kinder

Seit dem 5. Januar gilt in Großbritannien ein umfassendes Werbeverbot für weniger gesunde Lebensmittel und Getränke: Im Fernsehen dürfen entsprechende Spots vor 21 Uhr nicht mehr ausgestrahlt werden, online sind sie komplett untersagt. Ziel der Maßnahme ist eine Entlastung der Eltern und der Schutz der Kinder vor Werbung, die Essgewohnheiten schon früh beeinflusst.
Von Öffentlichkeitsarbeit (AS)
Erstellt am 07.01.2026
Quelle: zm online
Eine Auswahl an Junkfood auf einem Tisch verteilt © M.studio – stock.adobe.com

Großbritannien stärkt Eltern im Alltag

Die britische Regierung geht davon aus, dass so jährlich Milliarden Kalorien aus der Ernährung von Kindern verschwinden und tausende Fälle von kindlicher Adipositas vermieden werden können. Hintergrund ist die angespannte Lage: Bereits zu Beginn der Grundschule sind über 22 % der Kinder übergewichtig oder adipös, bis zum Schulende steigt der Anteil auf mehr als ein Drittel. Gleichzeitig ist Karies eine der häufigsten Ursachen für Krankenhausaufenthalte bei jüngeren Kindern.

Ergänzend plant die Regierung weitere Schritte, darunter eine Ausweitung der Zuckerabgabe auf zusätzliche Produkte sowie ein Verkaufsverbot koffeinhaltiger Energy-Drinks an unter 16-Jährige. Hersteller unterstützen die Regelungen teilweise bereits freiwillig. Ziel all dieser Maßnahmen ist es, gesunde Entscheidungen für Familien einfacher zu machen.