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Frohe Weihnachten und ein gutes und gesundes neues Jahr!

Neben einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum und Geschenken gehören zu Weihnachten auch süße Köstlichkeiten mit dazu – für die Zähne oft der pure Stress. Für Naschkatzen gibt es trotzdem eine positive Botschaft: Wer Mund und Zähne sehr sorgfältig und regelmäßig pflegt, hat gute Chancen, die Festtage „zahngesund“ zu überstehen.
Von Susanne Krieger
Erstellt am 23.12.2025
Ein festlich geschmücktes Zimmer mit flackerndem Kaminfeuer und einem großem Weihnachtsbaum, unter dem viele Geschenke liegen. © JenkoAtaman – stock.adobe.com

Weihnachten ist Hochsaison des Naschens

Fast nichts ist schöner, als frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage im Kreise der Familie oder mit Freunden zu verbringen. Neben einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum und Geschenken gehören dabei auch süße Leckereien aus Schokolade, Nougat und Marzipan, leckere Plätzchen, Lebkuchen und Stollen zur Weihnachtszeit einfach dazu und verführen zum Naschen. So mancher denkt dabei erst an seine Zähne, wenn er bemerkt, dass die soeben „verputzte“ Weihnachtsleckerei den Zähnen doch nicht so gut getan hat. Denn zahnmedizinisch gesehen bedeuten die Weihnachtstage für die Zähne puren Stress. Ein häufiger Verzehr von Süßem führt zu einem hohen Zuckerspiegel im Mund und schafft ideale Bedingungen für die Vermehrung von Kariesbakterien.

Tipps für „zahnstressfreie“ Festtage

Für alle Naschkatzen – und wer ist das an Weihnachten nicht – gibt es trotzdem eine positive Botschaft: Wer Mund und Zähne sehr sorgfältig und regelmäßig pflegt und einige Empfehlungen in puncto Naschen beherzigt, hat gute Chancen, die Festtage „zahngesund“ zu überstehen. Nach jedem ausgiebigen Naschen also bitte die Zähne gründlich putzen. Denken Sie beim Zähneputzen ebenfalls immer daran, dass alle Flächen und auch alle Zahnzwischenräume (diese mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen) sorgfältig gesäubert werden müssen. Darüber hinaus schadet ein wenig Maßhalten beim Naschen ganz und gar nicht. Daher am besten nicht allzu sehr „sündigen“, das kommt auch der schlanken Linie zugute. Außerdem hilft es sehr, die Süßigkeiten nicht über den ganzen Tag verteilt in kleinen Mengen zu essen, sondern besser „in einem Rutsch“ zu verzehren. Generell sind übrigens drei große Mahlzeiten am Tag besser für die Zähne als viele kleine Mahlzeiten, da ausreichend lange Pausen zwischen den Mahlzeiten dem Speichel die Gelegenheit geben, mit seinen Mineralien wieder ein ausgewogenes Mundmilieu zu schaffen. Man kann nach dem Genuss von süßen Köstlichkeiten immer auch mit ein wenig Mineralwasser nachspülen. Zucker macht schließlich durstig und mit dem Wasser lassen sich die Zähne ein wenig umspülen. Schließlich kann auch zuckerfreies Kaugummi dabei helfen, die Zähne von anhaftenden „süßen“ Resten zu befreien – das ist aber kein Ersatz für das gründliche Zähneputzen! 

In diesem Sinne wünscht Ihnen die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein frohe Weihnachten und ein gutes und gesundes neues Jahr – auch für Ihre Zähne!

Eine Weihnachtsgirlande mit Tannengrün und roten und goldenen Weihnachtskugeln.