Magensäure greift die Zähne an
Magersucht, Bulimie oder Binge Eating – Essstörungen betreffen immer mehr junge Menschen in Deutschland, besonders Mädchen und junge Frauen. Fachleute beobachten steigende Fallzahlen, während soziale Medien und Schönheitsideale zusätzlichen Druck auf Jugendliche ausüben.
Was oft unterschätzt wird: Essstörungen hinterlassen häufig deutliche Spuren im Mundraum. Zahnschmelzschäden, Erosionen, empfindliche Zähne oder entzündetes Zahnfleisch können frühe Hinweise sein. Gerade bei Bulimie greift aggressive Magensäure durch häufiges Erbrechen die Zähne an und kann bleibende Schäden verursachen.
Zahnärztinnen und Zahnärzte können solche Veränderungen früh erkennen – und damit eine wichtige Rolle bei der Sensibilisierung und bei der Weitervermittlung an geeignete Beratungs- und Therapieangebote spielen. Informationen und Hilfsangebote finden Betroffene und Angehörige unter anderem bei der Telefonberatung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) sowie sowie bei der Beratungsstelle für Essstörungen von ANAD e. V.
Hilfe bei Essstörungen
Beratungsangebote
Beratungsangebote zum Thema Essstörungen erhalten Betroffene und Angehörige auf den Seiten des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und des Versorgungszentrums Essstörungen des AWO-Bezirksverbands Oberbayern e. V. (ANAD).
essstoerungen.bioeg.de