Vorsorge

Druck beim Zähneputzen vermeiden

Viele Menschen üben beim Zähneputzen einen zu starken Druck auf ihre Zähne aus. Keilförmige Defekte am Zahn sowie kleine Stich- und Schürfwunden am Zahnfleisch sind die Folgen, die Zahnärzte und Zahnärztinnen in der Praxis dann zu sehen bekommen.
Von Öffentlichkeitsarbeit (sk)
Erstellt am 17.06.2025
Quelle: test.de
Eine Frau und ein Mann jüngeren Alters putzen sich lachend die Zähne vor dem Badezimmerspiegel. © Cornelis Gellhardt – proDente

Praxisteam erklärt richtige Zahnputztechnik

Ein besonders häufig auftretendes „Fehlverhalten“ beim Zähneputzen ist das zu starke horizontale Schrubben der Zähne. Besonders verletzungsträchtig wird es dann, wenn zudem noch Zahnbürsten mit zu harten Borsten verwendet werden. Um Verletzungen von Zähnen und Zahnfleisch aufgrund eines allzu brachialen Einsatzes der Zahnbürste zu vermeiden, sollten Patienten sich von ihrem Zahnarzt bzw. ihrer Zahnärztin oder der Prophylaxeassistentin die richtige Zahnputztechnik zeigen lassen. Dabei muss nicht nur die Putztechnik, sondern auch die Borstenhärte der Zahnbürste auf die individuellen Eigenschaften eines Gebisses zugeschnitten sein. 

Mit Briefwaage lässt sich Druck abschätzen

Um abzuschätzen, mit wie viel Druck man sich die Zähne putzt, kann eine Brief- oder Küchenwaage zum Einsatz kommen. Einfach die Zahnbürste auf die Waage drücken, bis sie 150 Gramm anzeigt. Dies ist die Druckstärke, die maximal auf die Zähne ausgeübt werden sollte. Bei einem stärkeren Druck kann es zu Zahn- und Zahnfleischschäden kommen.

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