Mundgesundheit

Dentfluencer: Zwischen Aufklärung und Zahnpflege-Mythen

Zahnthemen gehen in sozialen Netzwerken viral. Viele sogenannte Dentfluencer vermitteln Wissen rund um Zahnpflege und Ästhetik – doch neben seriösen Inhalten kursieren auch Mythen, riskante DIY-Tipps und medizinisch fragwürdige Versprechen.
Von Öffentlichkeitsarbeit (AS)
Erstellt am 16.03.2026
Quelle: proDente e. V.
Frau spricht in Handy © Tatyana – stock.adobe.com

Social Media hat Zahngesundheit zu einem Trendthema gemacht. Vorher-Nachher-Bilder, Whitening-Tipps oder schnelle Lösungen für gerade Zähne erreichen Millionen Nutzerinnen und Nutzer. Neben hilfreicher Aufklärung verbreiten sich jedoch auch immer wieder irreführende Inhalte. Dazu zählen vermeintlich „natürliche“ Zahnpflege-Alternativen wie Ölziehen, aggressive DIY-Whitening-Methoden mit Aktivkohle, Zitrone oder Backpulver sowie hartnäckige Mythen über Fluorid. Auch selbst durchgeführte Zahnkorrekturen oder unkritisch beworbene Veneers werden in sozialen Netzwerken häufig verharmlost. 

Fachleute warnen: Medizinische Inhalte wirken auf Social Media oft seriös, sind jedoch nicht immer evidenzbasiert. Reichweite ersetzt keine fachliche Qualifikation – und vermeintlich einfache Lösungen können langfristig zu Zahnschäden führen.

Dentfluencer können wichtige Impulse für Prävention und Aufklärung geben. Gleichzeitig bleibt entscheidend, Informationen kritisch zu hinterfragen und bei zahnmedizinischen Fragen immer die individuelle Beratung in der Praxis in Anspruch zu nehmen.

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